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Laureus Medien Preis 2011 Boris Becker: „Der beste Laureus Medien Preis aller Zeiten“
Von Dr. Anke Bauer Für Boris Becker, Laureus Academy Mitglied und Vorstandsmitglied der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich, hat der diesjährige Laureus Medien Preis alle bisherigen Events getoppt. „Das war der beste Laureus Medien Preis aller Zeiten. Für die Laureus Familie ist der Laureus Medien Preis ein ganz wichtiger Event. Wir Botschafter unterstützen die Laureus Sport for Good Stiftung durch unsere Aktivitäten, die Medien durch ihre Berichterstattung. Nur gemeinsam können wir unser Ziel erreichen, möglichst viele Kinder und Jugendliche mit unseren sozialen Sportprojekten zu erreichen.“ In einer glanzvollen Gala im Grand Tirolia Hotel in Kitzbühel wurden jetzt die Preisträger des Laureus Medien Preises 2011 gekürt: Der „Laureus Medien Preis 2011: Spirit von Laureus“ in der Kategorie Print ging an Stefan Frommann, Sportchef der Welt, Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost, für seinen Artikel „Ball der Engel“ über ein israelisch-palästinensisches Basketballprojekt. In der Kategorie TV gewann der Sportsender Sport1 den Preis, in der Kategorie Online das Onlinemedium Bild.de für außergewöhnliches Engagement bei der Berichterstattung zum Thema Laureus. Das Sportprojekt „“King5 BOXTherapie“ erhielt die Auszeichnung „Laureus Medien Preis 2011: Soziales Sportprojekt“. Es unterstützt verhaltensauffällige und sozial benachteiligte Kinder. Außerdem wurden zwei Ehrenpreise verliehen: Den „Laureus Medien Preis 2011 für das größte Engagement für Laureus“ erhielt Laureus Botschafter Michael Teuber, der trotz seines Handicaps im Dezember 2010 den Kilimandscharo bestieg und damit Spenden für die Laureus Sport for Good Stiftung sammelte. Mit einem weiteren “Ehrenpreis 2011“ wurde Bild-Herausgeber und –Chefredakteur Kai Diekmann für sein langjähriges Engagement für „Ein Herz für Kinder“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Laureus Medien Preises, der erneut im Hotel Grand Tirolia, dem offiziellen Home of Laureus Sport for Good in Österreich, stattfand, wurden drei neue Laureus Botschafter ernannt: Die mehrfache Paralympicssiegerin Verena Bentele, Judo-Olympiasieger Ole Bischof und die ehemalige Skirennläuferin Christa Kinshofer engagieren sich künftig für die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich. Zudem wartete der Laureus Medien Preis mit einem ganz besonderen Highlight auf: Ab jetzt bis zum 15. Dezember 2011 können auf www.laureus.de/Helfen die exklusiven „Money can’t buy“-Geschenke des Laureus Charity- Weihnachtsbaums, dem sogenannten „Chari-Tree“, ersteigert werden. Der Erlös der Geschenke - darunter ein Pokernachmittag mit Boris Becker, eine Schatzsuche mit Sabine Christiansen oder ein Besuch des WM-Camps von Vitali und Wladimir Klitschko – kommt der Laureus Stiftung zugute. Insgesamt nahmen rund 300 geladene Gäste an der Preisverleihung teil, darunter Franz Beckenbauer, Boris Becker, Sabine Christiansen, Maria Höfl-Riesch, Franz Klammer, Vitali und Wladimir Klitschko, Edwin Moses, Matthias Sammer, Axel Schulz und Jochen Schümann.
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Preisträger, Laudatoren und neue Botschafter.
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13. Medienpreis: Kindernothilfe ehrt 7 Journalisten zum Thema Kinderrechtsverletzungen
Die Kindernothilfe hat jetzt zum 13. Mal den Medienpreis ‚Kinderrechte in der Einen Welt’ verliehen. Unter der Schirmherrschaft von Christina Rau ehrte das Kinderhilfswerk sieben Journalisten und Journalistinnen für herausragende Arbeiten zum Thema Kinderrechtsverletzungen in den Kategorien Print, TV, Hörfunk und Foto. Prominente Laudatoren wie Dr. Norbert Blüm, Andreas Cichowicz, Ernst Elitz und Barbara Wussow überbrachten die Jury-Entscheidung und lobten die Kompetenz und den zum Teil mutigen Einsatz der Preisträger: Sie decken durch ihre Beiträge schlimmste Formen von Kinderrechtsverletzungen auf, verlieren auf der Suche nach der guten Geschichte jedoch nie die Würde der Kinder aus den Augen. Der Medienpreis „Kinderrechte in der Einen Welt“ ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisträger 2011 sind: - Kategorie TV: Detlef Flintz und Gönke Harms für ihre Reportage „Kinderschinder“. Der Film aus der Reihe „ARD exclusiv“ erzählt die Geschichte von Kindern, die in Guatemala Kaffee ernten und zum Teil schon als Achtjährige zentnerschwere Säcke mit Kaffeekirschen schleppen. - Kategorie Hörfunk: Andreas Boueke für „Fluch der braunen Bohnen“. Der Autor des SWR beschreibt die ungerechten Verhältnisse auf den Plantagen in Guatemala und die harten Bedingungen, unter denen die Familien dort leben. - Kategorie Foto: Flurina Rothenberger (annabelle) und Peter Müller (Bild am Sonntag). Flurina Rothenberger zeigt in ihrer Bilderreihe „Solidarität - Geburtsklinik für Dar es Salaam“ auf ästhetische und würdevolle Weise die Zustände einer Entbindungsstation in Tansania – trotz menschenunwürdiger Verhältnisse. Peter Müller dokumentiert mit seiner Bildstrecke „Diese Kicker treffen ist Herz“, wie kriegsversehrte Jungen in Sierra Leone auf Krücken Fußball spielen. - Kategorie Print: Greta Taubert und Benjamin Reuter (taz) für „Der verlorene Sohn“. Sie decken das System der Kinderadoptionen aus Äthiopien auf und beweisen eindrucksvoll, wie mit der Vermittlung von Kindern Geschäfte gemacht werden. Moderatorin Miriam Pielhau führte die 400 Gäste durch die feierliche Preisverleihung im Berliner ewerk. Für die musikalische Untermalung sorgte die Berliner Sängerin Francisca Urio. Weitere Gäste des Abends waren u.a. Natalia Wörner, Shary Reeves, Ruprecht Eser, Marina Ruperti, Dietrich Mattausch, Tina Ruland und Markus Majowski. Der Medienpreis der Kindernothilfe „Kinderrechte in der Einen Welt“ wird jährlich vergeben und richtet sich an Journalisten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Die Preisträger werden von einer unabhängigen, fünfköpfigen Journalisten-Jury ausgewählt.
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